Literatur

Sonntag, 15. Februar 2009

Bei Erwin

Mein Erwin heißt Grosche. Gestern ergab sich die Gelegenheit den Mann, der einen ganz eigenen Humor pflegt, in den „Wühlmäusen“ auf der Bühne zu erleben. In Begleitung meiner Wiener Berlinerin, die kindliche Spielfreude des Mannes aus Paderborn zu erleben, war wieder ein Hochgenuß. Wir haben uns köstlich amüsiert. Zwei Stunden Programm von dem man keine Sekunde missen möchte. Eine kleine Kostprobe ist hier zu finden.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Domizlaff

diesen Namen sollte jeder kennen, der sich mit Werbung befaßt. Das er in den 30er Jahren mit den Nazis in Berührung kam, war wohl kaum zu vermeiden. Seine Arbeiten zum Thema Markentechnik sind immer noch aktuell. Ich behaupte: Was Freud für die Psychoanalyse war, war Domizlaff für die Werbung.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Der Aikido-Literat

Vor einigen Jahren habe ich den Glauben an die Literatur verloren. Halt! So ganz richtig ist das ja nicht, denn ich lese immer noch Bücher. Aber was die Verleger betrifft, habe ich seither meine Zweifel. Was war passiert?
Ich hatte eine Einladung zu einer Lesung erhalten. Es war mir gelungen, eine jungen Dame als Begleitung zu gewinnen. So saßen wir in einem Kreuzberger Kellerlokal und lauschten den Worten von Herrn Ebertowski, der aus seinem Buch „Die Erben des Dionysos“ vorlas. Von Zeit zu Zeit schauten wir uns ungläubig an. Es wurde Klischee an Klischee gereiht. Weil ein Teil der Geschichte in Kreuzberg spielt, mußte eine Szene über einen Polizeieinsatz hinein. Die hatte mit der Geschichte gar nichts, aber auch gar nichts zu tun. Bizarr wurde es, als der Autor auch noch begann, mitten im Raum komische Turnübungen zu vollführen. Ein Blick in den Verlagsprospekt brachte Aufklärung. Der Mann war mal Inhaber eines Aikido-Studios. Eine Peinlichkeit erster Ordnung. In der Pause haben wir beschlossen, den Ort des Geschehens zu verlassen, um an anderer Stelle noch ein schönes Getränk zu uns zu nehmen.
Warum befasse ich mich mit Herrn Ebertowski? Weil er immer noch nicht aufhört, Texte zu veröffentlichen. Das Werk trägt den Titel Hungerkralle und scheint aus einer ähnlichen Ansammlung von Stereotypen zu bestehen. Ich brauche solches Schriftgut nicht.

Samstag, 8. März 2008

Cowboy in der Stadt

Mr. Box ist der erste Schriftsteller, der bei seiner Lesung in Berlin einen Cowboy-Hut trägt. Ein Motiv seines Buches, in dem zwei Kinder Zeugen eines Mordes werden, erinnert mich an den berühmten Film von Charles Laughton, The Night of the Hunter. Doch dann ist die Geschichte ganz anders. Nachlesen lohnt sich.

Sonntag, 5. August 2007

Sprachhülse

Der Versuch ein neues Wort für Migrant zu finden.

"Plömi" (plötzlicher Mitbewohner) finde ich schön. Obwohl ich dabei eher an Insektenbefall in meiner Wohnung denke.

Wie wäre es mit "Miggi"?

Dienstag, 15. Mai 2007

Im Anfang

Weil der Neuköllner auch gern liest, darf ich mal meine schönsten ersten Sätze deutsch-sprachiger Autoren zur Diskussion stellen.
«Mein Vater war Kaufmann.» (Adalbert Stifter, «Der Nachsommer»),
«Ich bin ohne elektrisches Licht aufgewachsen.»
(Herbert Achternbusch, «Die Stunde des Todes»).
Der kürzeste und knackigste Anfang ist aber folgender:
«Edith liebt ihn.» (Robert Walser, «Der Räuber»).

Freitag, 15. September 2006

Sprachprüfung

Von den hier auflaufenden Lesern erwarte ich ein gutes Ergebnis bei der Prüfung duch den Zwiebelfisch.

Auf die Plätze! Fertig! Los!

Freitag, 11. August 2006

Die Laxheit des Herrn Brecht

Weil heute die "Dreigroschenoper" mal wieder in Berlin aufgeführt wird, erscheint es mir nötig, auf die Entstehung des Werkes hinzuweisen. Was 1929 auch Kurt Tucholsky getan hat. Der ist mit der Laxheit des Herrn Brecht, was Urheberschaft betrifft, hart ins Gericht gegangen: "Das Stück ist von Brecht - von wem also ist das Stück?"
Ein Blick mit zwei Dimensionen!

Neuköllner Niveau

Icke

bin ein Mann von über Fünfzig, der immer noch keine Ruhe gibt.
Was von mir im Hauptstadtblog zu lesen ist.
Da lese ich gerne mit:

Wetterstelle

Aktuelles Wetter in Berlin:


Temperatur: 2 C
UV Index: 0
Luftfeuchte: 100 %
Sichtweite: 3.0 km
Luftdruck: 1006.1 mb
Windstärke: 8 km/h

Weather data provided by weather.com

Beitragsstelle

Interpunktion des Geldes
neukoelln - 2009/10/29 07:29
Bart
Nun hatte ich für sechs Wochen einen Bart. Seit...
neukoelln - 2009/10/27 16:30
Meine Bridgewitwe
hat mich verlassen. Wie immer um diese Zeit! Sie verbringt...
neukoelln - 2009/10/17 09:28
Kalt, kalt, kalt von...
Kalt, kalt, kalt von meiner allerliebsten Lieblingsmusikgruppe.
neukoelln - 2009/10/17 09:25
Ich weiß nicht,...
Ich weiß nicht, werte Frau Croco, wie es um die...
neukoelln - 2009/10/16 11:00
Ja! Ist aber schon gaaaaaaanz...
Ja! Ist aber schon gaaaaaaanz lange her! Wenn wir uns...
neukoelln - 2009/10/16 07:03
Hat es geklappt, das...
Hat es geklappt, das Wiedersehen?
croco (Gast) - 2009/10/15 14:07
Und sie schreibt das...
Und sie schreibt das so, die Mama? Nicht Finnlee?
croco (Gast) - 2009/10/15 14:04

Bildstelle

Güterbahnhof Neukölln, wo ich auch mal gearbeitet habe.

Auf dem Nachttisch

Auf dem Plattenteller

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Online seit 1565 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2009/10/29 07:29

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