Icke

Samstag, 19. Juli 2008

Wiederbelebung

Am ersten Schultag konnte man noch Lächeln.

6. Grundschule Kreuzberg hieß mein erstes Institut für Bildung. 1968 bekam sie den Namen des Herrn Rosegger. Warum wird eine Schule in Kreuzberg nach einem österreichischen Schriftsteller benannt? Keine Ahnung!
Seit vier Jahren ist sie geschlossen. Was mag es bedeuten, daß sie vom „Oberstufenzentrum für Körperpflege genutzt“ wurde? Wurde dort außer Haus geduscht? Oder Fußnägel geschnitten? Ich will es gar nicht wissen.
Jetzt will die Evangelische Kirche das Gebäude wieder mit Unterricht und Schülern beleben. Das gefällt mir!
Ob die Boxmädchen sich dort weiter auf die Nase hauen werden, ist mir schnuppe.

Mittwoch, 16. Juli 2008

Niemandslandrevier

heißt die neue Scheibe von Kalle Kalkowski, dem zweiten ollen Neuköllner. Bei "meinRaumplatz" sind Hörproben zu besichtigen. Vom Kleinen Meisterstück, alias Little Feat, gibt es auch was auf die Ohren.

Samstag, 12. Juli 2008

Funkeln im Dunkeln

Die Frau im schwarzen Hosenanzug funkelt mich an. Doch wenn ich versuche, ein Gespräch vom Zaun zu brechen, flüchtet sie. Da ist was. Unser Augenkontakt ist kurz, aber heftig. Am liebsten würde ich sie provozieren: „Schon mal schwarzes Leder versucht?“, oder so ähnlich. Aber ich bin zu schüchtern. Selbst an meinem Geburtstag kann ich nicht heraus - aus meiner Haut.

Dienstag, 8. Juli 2008

Jubi

Noch ein paar Tage sind es, dann hat das Niveau in und aus Neukölln drei Jahre mit 563 Einträgen hinter sich gebracht. Doch ein andere Marke wird früher erreicht: die 25tausender. Das ist die Anzahl der Besucherinnen und Anklicker. Kaum zu glauben!
Wie fing es an? Zwei Tage nach der Premiere gab es den ersten Kommentar. Verfaßt von meiner Blogger-Nachbarin, Frau Engl. Die werde ich hoffentlich bald mal wieder treffen, wenn die Autoren des hauptstädtischen Blogs zusammen kommen.
Der Kommentar von Frau Engl betraf übrigens die Neuköllner Gastronomie. Auf diesem Gebiet hat sich in meiner nächsten Umgebung einiges getan. Wenn ich das nicht immer in entsprechendem Maße würdige, gibt es Gründe: sehr persönliche. Als Beispiel mag die Kneipe mit dem einen Buchstaben genügen. Soll ich dort hingehen um Flaschenbier zu trinken? Das kann ich auch zu Hause. Will ich auf Plaste-Stühlen sitzen? Nicht mein Ding! Bedient wird auch nicht. So gewinnt man mich nicht als Gast. Es ist bei einem Besuch geblieben.
Doch das gastronomische Spektrum hat sich erweitert: Hier ein kleines Café, dort ein ordentliches Restaurant. Es ist ein Anfang! Wenn entsprechende Nachfrage vorhanden wäre, klappt’s vielleicht auch mal mit anderen Dienstleistungen, außer Brautmoden-Geschäften, Döner-Läden und sonstigen Billig-Heimern. Davon gibt es genug.
Was sehe ich noch im Rückspiegel? Im Juli vor drei Jahren hatte die Holde einen Platz in meinem Leben.
AbschiedszeichenUnd der olle Japaner gab sich Mühe, uns nicht im Stich zu lassen. Aber jetzt heißt es nach vorne auf die Straße gucken.

Sonntag, 29. Juni 2008

Latte

aber nicht Macchiato, sondern gehobelt. Wenn meine einzige Lieblingstante ruft, weil sie ein neues Geländer, in Fachkreisen auch Handlauf genannt, für die Treppe zu ihrem Garten braucht, mutiere ich zum Bastler. Heimwerken ist ansonsten nicht mein Gebiet. Trotz dieses Handicaps sieht am Schluß alles sehr ordentlich aus. Die Tante ist froh. Ich auch. Habe mir nicht auf den Daumen gehauen und die Finger sind auch noch vollzählig vorhanden.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Horchen und Erinnern

Zum Zwecke exorbitanten Horchens empfehle ich:
Wolfgangs Schatzkammer.
Für die Erinnerung an unbeschwerte Jugendtage brauche ich ab und zu den Marmeladen-Himmel.

Samstag, 14. Juni 2008

Flagge zeigen

Ich denke tatsächlich daran, auch eine Flagge an meinem Roten anzubringen. Doch es müsste schon meine Lieblingsflagge sein. Die führen die Fähnchen-Händler aber nicht.

Liebling

Mit freundlicher Genehmigung von Nationalflaggen.de

Mittwoch, 4. Juni 2008

Gesunder Schlaf

Katze vom Gri Gri

Wo ich gerne einen Milchkaffee trinke, schlummert die Katze - unbeeindruckt vom Treiben der Menschen.

Montag, 2. Juni 2008

Cigaretten

Was treibt die nette Nichtraucherin und den netten Nikotin-Abhängigen an, nach nostalgischen Cigaretttenmarken zu forschen? Was findet man auf den Landkarten der Erinnerung? Es tauchen „EVE“, Collie, „Peer Export“ und später auch die „Milde Sorte“ auf. Unsere Nachbarin steuert „Golddollar“ bei. Natürlich könnte man die Diskussion jeder Zeit abbrechen und eine Recherche im Internet beginnen. Doch es macht mehr Spaß, die Hirne anzustrengen und Anekdoten zu erzählen. Außerdem kann man ja auch noch die anderen Menschen, die vor und hinter dem Tresen, einbeziehen. Eigentlich müßte mir das alles sehr leicht fallen. Schließlich habe ich mal Markt-Untersuchungen für die Firma Brinkmann gemacht. Aber ich erinnere mich nicht mal mehr an die „LUX“. Asche auf mein Haupt! Dafür kenne ich die Gloria. Als es dann auch noch gelingt, die Tabaksorte mit dem Löwenkopf, sie heißt „Samson“, zu entschlüsseln, sind wir richtig froh. Manchmal ist es ganz einfach, Menschen glücklich zu machen.
Welche Sorten noch erhältlich sind, kann nachgeschlagen werden.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Stammtisch an Polemik

Ausrüstung

Was verstehen Stammtische eigentlich von Polemik? Offensichtlich eine ganze Menge! Sonst gäbe es das schöne zusammengesetzte Hauptwort „Stammtischpolemik“ wahrscheinlich gar nicht.
Ich erwarte von einem Stammtisch allerdings andere Qualitäten. Er soll fest sein. Damit man mal ordentlich mit der Faust draufhauen kann. Er darf nicht wackeln. Ich hasse wackelnde Tische. Er soll genügend Menschen Platz bieten. Damit man ein Publikum hat, wenn man draufhaut. Wie sähe das aus, wenn man alleine am Tisch sitzen würde und mit der Faust draufhauen würde? Derartiges Verhalten könnte leicht dazu führen, daß man sich bald in einer Institution wiederfindet, die früher Anstalt genannt wurde. Ärger mit dem Wirt könnte es auch geben.
Stammtische haben aus braunem Holz zu sein. Weißer Schleiflack ist völlig unpassend.
Und wie sieht es mit Stammtischen in Zeiten des Rauchverbots aus? Braucht man jetzt zwei? Einen für Raucher und einen für Nichtraucher? Mit moderner Technik ließe sich bestimmt eine Übertragung von Bild und Ton zwischen den Tischen realisieren, um gemeinsames Polemisieren zu ermöglichen. An dieser Stelle zögere ich. Wozu überhaupt noch Stammtische? Wenn es doch Schwatz-Räume gibt. Hat der Stammtisch noch eine Zukunft? Ick weeß ett nich.
P.S. Ich polemisiere nie am Stammtisch, sondern am Tresen meiner Trinkstelle.
Ein Blick mit zwei Dimensionen!

Neuköllner Niveau

Icke

bin ein Mann von über Fünfzig, der immer noch keine Ruhe gibt.
Was von mir im Hauptstadtblog zu lesen ist.
Da lese ich gerne mit:

Wetterstelle

Aktuelles Wetter in Berlin:


Temperatur: 24 C
UV Index: 3
Luftfeuchte: 47 %
Sichtweite: 10.0 km
Luftdruck: 1023.0 mb
Windstärke: 16 km/h

Weather data provided by weather.com

Beitragsstelle

Da höre ich immer...
Da höre ich immer noch gerne zu: http://www.youtube.co m/watch?v=NNC0kIzM1Fo
neukoelln - Mi, 23. Jul, 10:37
Der enorme Betrag soll...
Der enorme Betrag soll für den Spracherwerb des...
neukoelln - Mi, 23. Jul, 10:33
Sekt
Mein Frühstücksnachbar am Tisch hat noch...
BMID (anonym) - Mi, 23. Jul, 09:06
Infostand für die...
Infostand für die Stadtteile? Weltrekordvers uch...
BMID (anonym) - Di, 22. Jul, 14:47
love is in the air...
...everywhere I look around. Zu wat son air berlin...
dieanedde (anonym) - Di, 22. Jul, 14:19
Dynamisches Denkmal
An der Grenze zu Kreuzberg steht die frühere...
neukoelln - Di, 22. Jul, 10:56
Pfeile
Aus dem Kindergarten und aus der Trinkstelle. Nachschrift: ...
neukoelln - Di, 22. Jul, 10:47
Grundrechenart
Angenommen, wir hätten 10.000 Euronen zur Verfügung....
neukoelln - Mo, 21. Jul, 12:54

Bildstelle

Zippi als Begleitung

Auf dem Nachttisch


David L. Lindsey, Elke Vom Scheidt
Abgründig.

Auf dem Plattenteller


Bob Dylan, Johnny Cash
Nashville Skyline

Status

Online seit 1093 Tagen
Zuletzt aktualisiert: Mi, 23. Jul, 10:37

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