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    <title>Neuköllner Niveau : Rubrik:Ick gloob et nich!</title>
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    <dc:publisher>neukoelln</dc:publisher>
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    <title>Neuköllner Niveau</title>
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    <title>Wunder</title>
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    <description>Ich bin als Fußgänger, Radfahrer und Führer eines KFZ unterwegs. Da bleibt die Erkenntnis, daß es ein Wunder ist, wenn nicht mehr Radfahrer hingestreckt werden - vor allem in der Dämmerung. Es müssen reichlich Schutzengel in Berlin unterwegs sein.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://neukoelln.twoday.net/topics/Ick+gloob+et+nich%21&quot;&gt;Ick gloob et nich!&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Modernes Wissen</title>
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    <description>Als moderner Mensch weiß man, daß es nicht mehr Rangliste, sondern &quot;Ranking&quot; heißt. Wir stimmen auch nicht mehr ab - wir &quot;voten&quot;.&lt;br /&gt;
Echte Rätsel finden sich allerdings im Sprachschatz unserer Behörden. Was ist &quot;Beelterung&quot;? Wer seine Kentnisse überpüfen möchte, kann dies beim &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/tv/sterntv/591487.html?start_time=1190880954&amp;spd=605ac13117&amp;nv=wt&quot;&gt;Stern&lt;/a&gt; tun. Viel Vergnügen!</description>
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    <title>Ende einer langjährigen Beziehung</title>
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    <description>Die &lt;a href=&quot;http://neukoelln.twoday.net/stories/4823434/&quot;&gt;bereits erwähnte Zeitschrift&lt;/a&gt; sollte sich einen neuen Namen zulegen: MuZ  Magazin für unwissende Zugezogene. Wäre einfach passender. Im neuesten Heft finde ich einen Beitrag über schöne Plätze in Kreuzberg. Zwei davon befinden sich in Treptow. Da war wohl das Navi gestört.&lt;br /&gt;
Die beschriebenen Boule-Plätze sind schon am Paul-Lincke-Ufer. Aber nicht zwischen Liegnitzer und Glogauer Straße. Das mit der Orientierung üben wir noch.&lt;br /&gt;
H.H. Müller ist ein feines Restaurant. Meine Schweizer Freunde mögen es auch. Doch wer im Sommer von der Terrasse auf den Kanal sehen will, sollte gut mit einer Heckenschere umgehen können. Die Verfasser des Artikels waren offensichtlich noch nie dort. So recherchiert man beim MuZ Es war das letzte Mal, daß ich ein Exemplar erworben habe.</description>
    <dc:creator>neukoelln</dc:creator>
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    <title>Die Liste des Grauens</title>
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    <description>Irgendwie habe ich mitbekommen, daß es bei RTL eine Hitparade der &quot;erfolgreichsten Singer/Songwriter&quot; gegeben hat. Also schaue ich mal nach, wer da vertreten ist. Und tatsächlich findet sich dort Bob Dylan auf Platz 30 wieder. Einen Platz hinter einem gewissen Peter Cornelius. Muß wohl &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Cornelius_%28S%C3%A4nger%29&quot;&gt;der hier&lt;/a&gt; sein. Bleibt die Frage,welche Kriterien nun wirklich herangezogen wurden. Die Verkaufserfolge können es nicht gewesen sein. Die Anzahl der Kompositionen auch nicht. Ich hab&apos;s! Die haben sich beim Titel der Sendung vertan. Sie sollte eigentlich &quot;Die unsäglichsten Singer/Songwriter aller Zeiten&quot; heißen. Beweis sind die ersten Vier auf der Liste: Herbert Grönemeyer, Phil Collins, Marius Müller-Westernhagen und Chris de Burgh. Schönen Sonntag noch!</description>
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  <item rdf:about="http://neukoelln.twoday.net/stories/4802557/">
    <title>Schimmel</title>
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    <description>Der Neuköllner reist zum Eichborndamm. Dort residiert das Landesarchiv. Vor dem Ausflug erkundige ich mich fernmündlich nach den Möglichkeiten, die Bestände zum Thema Deutschlandhalle einzusehen.&lt;br /&gt;
Kein Problem., lautet die Auskunft. Da können Sie einfach vorbei kommen. Dienstag bis Freitag ab 9:00 Uhr.&lt;br /&gt;
Also finde ich mich am Donnerstag um 10:00 ein. Natürlich darf man nicht ohne Anmeldung eintreten. Das Formular ausgefüllt. Ich werde darauf hingewiesen, dass es für bestimmte Unterlagen eine Sperrfrist von 30 Jahren gibt. Na gut! Wir schreiben 2008. Also nur Sachen bis 1977. Sollte nach Adam Riese richtig sein. Jetzt darf  ich in sogenannten Findbüchern suchen, wie die entsprechende Akten-Nummern lauten. Das geht relativ schnell. Nun noch Zettel ausfüllen und abgeben. Jetzt muss ich zwei Stunden warten. Ich habe mir Lesestoff mitgebracht.&lt;br /&gt;
Um 13:00 Uhr ist es so weit.&lt;br /&gt;
Die von Ihnen angeforderten Akten sind gesperrt., sagt der Mann. Ungläubig frage ich nach.&lt;br /&gt;
Sie haben mir vorhin gesagt, dass die Sperrfrist 30 Jahre beträgt. Deshalb habe ich  nur Sachen vor 1977 ausgesucht.&lt;br /&gt;
Ja. Aber in den Unterlagen geht es um noch lebende Personen., antwortet der Archivar.&lt;br /&gt;
Natürlich! Nur Ray Charles, der ist schon tot. Die Situation kommt mir grotesk vor.&lt;br /&gt;
Sie haben hier auch Telefonbücher. Die Leute leben fast alle noch., gebe ich zu bedenken.&lt;br /&gt;
Dann müssen Sie halt an den Direktor schreiben., spricht der Mann.&lt;br /&gt;
Soll ich mich jetzt aufregen? Diese absurde Diskussion fortsetzen?&lt;br /&gt;
Als ich das Gebäude verlasse, drehe ich mich noch einmal um. Habe ich da ein Pferd wiehern hören?</description>
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  <item rdf:about="http://neukoelln.twoday.net/stories/4781965/">
    <title>Bettelbrief</title>
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    <description>Das neueste Exemplar eines Spendenaufrufs will mein Geld für Hundestaffeln. Als ollem Neuköllner, der jeden Tag seinen Hundehaufen-Slalom abolviert, fehlt mir da die richtige Motivation. Es sei denn, man würde die Tiere einsetzen, um Verdurstende zu retten, die vor Kneipen mit Rauchverbot zusammengebrochen sind. Dann könnte man vielleicht auch Brauereien als Geldgeber gewinnen. Neudeutsch: &quot;Sponsored by ....&quot;. Hier bitte den Namen eines bekannten Getränkeproduzenten einsetzen.</description>
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    <title>Integration</title>
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    <description>Wenn der Schlaf sich nicht einstellen will, setze ich mich nachts auch schon mal vor die Glotze. Die Ruf mich an-Programme interessieren mich weniger. Phoenix hilft manchmal. Die zeigen eine Dokumentation über eine gewisse &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jacqueline_Kennedy_Onassis&quot;&gt;Jacqueline Lee Bouvier&lt;/a&gt;, alias Jackie Kennedy. Sie hat damals im Fernsehen für ihren Ehemann geworben, der Präsident werden will. Das tut sie in Spanisch. Jetzt stelle ich mir den Lebensgefährten von Klaus Wowereit vor, wie er in Türkisch Werbung bei der nächsten Berliner Wahl macht. Wird wohl nicht passieren. Hätte aber was!</description>
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  <item rdf:about="http://neukoelln.twoday.net/stories/4622446/">
    <title>Tief gefällig?</title>
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    <description>Bis heute kurz nach Vier kann ein &lt;a href=&quot;http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&amp;item=180204296363&quot;&gt;Tief ersteigert&lt;/a&gt; werden. Das Tief selbst kann man natürlich nicht kaufen. Die sind nicht käuflich. Sonst könnte man ja zum Tief sagen: &quot;Heh Tief, ich hab Dich gekauft, zieh mal &apos;nen bißchen weiter nach Norden.&quot; Es geht tatsächlich um den Namen. Den darf man sich dann aussuchen: In diesem Fall einen weiblichen Vornamen, der mit &quot;O&quot; beginnt. Ottilie?</description>
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    <title>Die getauschte Frau</title>
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    <description>Auf der Feier taucht der Bruder des Geburtstagskindes auf. Er führt seine neue russische Frau vor. Sieht hübsch aus. Wie die davor. So alle drei Jahre tauscht er sie aus. Ich weiß gar nicht mehr, ob es nun die Dritte oder Vierte ist. Sie können nie Deutsch; manchmal haben sie ein Kind. Jedenfalls sitzen sie da und lauschen verständnislos schauend den Dialogen der Feiernden.</description>
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    <title>Nomen est Omen</title>
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    <description>Für aktuelle Straßenamen hätte ich noch jede Menge Ideen. Als da wären: Sacher-Masoch-Allee - für Nostalgiker. Oder zeitgenössisch: George-Bush-Pfad, Tony-Blair-Zeile, Margeret-Thatcher-Weg.</description>
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    <title>Einfälle oder Ausfälle</title>
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    <description>Für Weihnachten soll das &quot;Mülltonnen-Angel-Spiel&quot; Kindern Freude bringen. Keiner versteht, worum es geht. Mit solchen Einfällen der Kollegen kann man ganze Vormittage verbringen. Ich bin unschuldig. Ich arbeite hier nur.</description>
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    <title>Gelächter</title>
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    <description>Neben der austragenden Tätigkeit wurden mir auch manche Einkäufe übertragen. Wir brauchen Toilettenpapier. Im Supermarkt kann ich nur knapp einen Anfall herzhaften Gelächters unterdrücken. Das Klopapier nennt sich tatsächlich &lt;b&gt;Happyend&lt;/b&gt;.</description>
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    <title>Im Briefkasten</title>
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    <description>Die Fürstin Gloria Mariae hat mir geschrieben. Sie will mir Briefmarken andrehen. Braucht sie Geld? Dann wäre doch die Einrichtung eines Spendenkontos angesagt. Statt für hungernde Kinder spenden wir dann für verarmte Adelige. Auf jeden Fall eine Alternative!</description>
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    <title>Frau Doktor gibt die Wissende</title>
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    <description>Aber sie kennt nicht den Unterschied zwischen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Assimilation&quot;&gt;Assimilation&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Osmose&quot;&gt;Osmose&lt;/a&gt;. Und die Praktikantin muss brav lauschen. Einfach unerträglich!</description>
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    <title>Fundstück</title>
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    <description>&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Briefkasten des Büros sind von Zeit zu Zeit merkwürdige Dinge zu finden. Heute früh wurde es sehr speziell: Ein Plastikbeutel mit mariniertem Fleisch!&lt;br /&gt;
Beim ersten Hinschauen denke ich an einen Blutbeutel aus den Reserven des Doktors Fuentes aus Spanien, bei dem sich Sportler zwecks Leistungssteigerung so gerne behandeln ließen. Aber warum sollte so ein Ding auf ein Mal mitten in Neukölln auftauchen? Mit spitzen Fingern ergreife ich das Behältnis und bin natürlich froh, dass der Beutel dicht ist. Jetzt erkenne ich das Fleisch darin. Lamm? Schwein? Keine Ahnung! Ist auch egal. Bleibt nun die wichtigste Frage: Was tun? Den Beutel öffnen und dran schnuppern? Oder besser ungeöffnet in den Müll? Da keinerlei Hinweis auf den Hersteller zu finden ist, entscheide ich mich für Variante 2. Sicher ist sicher!</description>
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