Buckow mit Prévert

Was für ein Tag! Die Dame aus Wien und ich begeben uns in die „Märkische Schweiz“. Ich chauffiere uns über die Dörfer. In Buckow angekommen, setzen wir uns auf die Terrasse der „Fischerkehle“, eines wunderbar gelegenen Restaurants. Wir beginnen, Ruhe, Luft und den Blick auf den See zu genießen. Das Mittagsmahl braucht seine Zeit, bis es vor uns auf dem Tisch steht. Fast zu lange! Doch heute bleiben wir ganz gelassen. Keine Hast.
Eine kurze Fahrt um den See bringt uns zum Brecht-Weigel-Haus, wo Texte und Chansons von Jaques Prévert Gehör gebracht werden. Ein seltener Leckerbissen in diesen Landen.
Anschließend erkunden wir den recht überschaubaren Ort Buckow, der sich jetzt Kurort nennen darf. In der „Stobbermühle“ nehmen wir eine Erfrischung, mit Plätscher-Geräusch als Hintergrund-Untermalung, zu uns. Dann treten wir die Rückreise an. Weil alle meine Geheimpfade in Berlin zu Baustellen geraten sind, passieren wir das Engelbecken. Am Wasser sitzend, stärken wir uns ein letztes Mal an diesem Tag. Ich erzähle, wie ich als Kreuzberger Knabe die Enten füttern durfte.
Das war Urlaub vom Berliner Leben.
neukoelln - 2008/08/04 15:30












