Mit einem gewissen Lächeln
Der olle Neuköllner will Kampf erleben. Abstiegskampf! Wenn auch nur auf dem Bildschirm. Also die Schuhe geschnürt und aufgemacht ins „Mona Lisa“ am Maybachufer. Die haben „Premiere“. Kurz vor Acht ist der Laden noch leer. Ich plaziere mich ins Raucherabteil, das von einer Glaswand abgetrennt ist. So dürfen auch die nicht-rauchenden Mitbürger was sehen. Auf der großen Leinwand floskeln Herr Beckenbauer und ein tapferer Gehilfe.
Die Karte im „Mona Lisa“ bietet ein merkwürdiges Konglomerat aus Pizza, Pasta, Fritten und Nahöstlichem. Ich bestelle mir ein dunkles Bier und Falaffel. Allmählich füllt sich der Raum. Aber nur wo geraucht werden darf. Auch ich bekomme Gesellschaft - drei Damen. Erkennt man lesbische Frauen heutzutage eigentlich immer noch daran, daß sie ungebügelte Männer-Oberhemden tragen? Was soll’s!
Die Bedienung funktioniert bei den Getränken sehr ordentlich. Bei den übrigen Bestellungen klemmt es öfter mal: Besteck auf Zuruf; Salz und Pfeffer auf Nachfrage. Den Salat zu meiner Speise kann ich loben. Wenn der Kellner auch an Essig und Öl denken würde, wäre viel gewonnen.
Nun belebt sich das Geschehen auf dem Bildschirm. Bei passender Gelegenheit wird kommentiert und gestöhnt Eine gewisse „Bremen“-Lastigkeit in meiner unmittelbaren Umgebung ist nicht zu überhören. Wo sind eigentlich die Herthaner? Keiner anwesend? Oder sind sie hier stille Genießer?
Mit meinen Damen komme ich gut aus. Ihre und meine Anmerkungen zum übertragenen Geschehen ergänzen sich angemessen. Da Bremen gewinnt, kann nichts schief gehen.
Als nach knapp zwei Stunden die Ergebnisse feststehen, brechen fast alle auf. Icke ooch! Ich verabschiede mich von meinen Nachbarinnen, die noch damit beschäftigt sind, ihre privaten Wetten abzurechnen. Vielleicht bis zum nächsten Mal?
Die Karte im „Mona Lisa“ bietet ein merkwürdiges Konglomerat aus Pizza, Pasta, Fritten und Nahöstlichem. Ich bestelle mir ein dunkles Bier und Falaffel. Allmählich füllt sich der Raum. Aber nur wo geraucht werden darf. Auch ich bekomme Gesellschaft - drei Damen. Erkennt man lesbische Frauen heutzutage eigentlich immer noch daran, daß sie ungebügelte Männer-Oberhemden tragen? Was soll’s!
Die Bedienung funktioniert bei den Getränken sehr ordentlich. Bei den übrigen Bestellungen klemmt es öfter mal: Besteck auf Zuruf; Salz und Pfeffer auf Nachfrage. Den Salat zu meiner Speise kann ich loben. Wenn der Kellner auch an Essig und Öl denken würde, wäre viel gewonnen.
Nun belebt sich das Geschehen auf dem Bildschirm. Bei passender Gelegenheit wird kommentiert und gestöhnt Eine gewisse „Bremen“-Lastigkeit in meiner unmittelbaren Umgebung ist nicht zu überhören. Wo sind eigentlich die Herthaner? Keiner anwesend? Oder sind sie hier stille Genießer?
Mit meinen Damen komme ich gut aus. Ihre und meine Anmerkungen zum übertragenen Geschehen ergänzen sich angemessen. Da Bremen gewinnt, kann nichts schief gehen.
Als nach knapp zwei Stunden die Ergebnisse feststehen, brechen fast alle auf. Icke ooch! Ich verabschiede mich von meinen Nachbarinnen, die noch damit beschäftigt sind, ihre privaten Wetten abzurechnen. Vielleicht bis zum nächsten Mal?
neukoelln - Do, 8. Mai, 11:25











SCHWEIZMEISTER!!!!!
Gruss an die Hertha (die auch mal einen Spieler von uns bekommen haben)
von den Basler-Fussballfans