Frühe Futtersuche
Wer am 26. Dezember sehr früh aufwacht, mag auch ein frühes Frühstück. Meine Holde schlägt vor, es außer Haus einzunehmen. Gegen halb Neun brechen wir mit dem Beul-Mobil auf. Die Hoffnung, in näherer Umgebung des Neuköllner Rathauses fündig zu werden, wird enttäuscht. Nicht mal die Schnell-Bratereien sind um diese Zeit des zweiten Weihnachtsfeiertages schon wach. Auch am Hermannplatz ist alles zu. Nach Kneipen, die 24 Stunden geöffnet sind, gelüstet es uns nicht. Wir wollen an diesem grauen Morgen, der uns mit feuchtem Schneefall begrüßt, nicht im Dunkeln sitzen.
Kreuzberg an so einem Tag vor zehn Uhr? Keine Chance! Also auf nach Schöneberg. Zuversichtlich steuere ich die Maaßenstraße an. Aber das Café Berio schläft noch. Und auf der Ecke gegenüber lautet die Auskunft: „Speisen erst ab 10:00.“ So lange wollen wir nicht warten.
„Mal sehen, ob die Charlottenburger früher aufstehen.“ An der Baustelle Kempinski vorbei, erreichen wir den Savigny-Platz. Gleich hinter der S-Bahn-Brücke leuchtet etwas. Parkplätze gibt es um diese Zeit in Hülle und Fülle. Ein paar Schritte und wir stehen vor dem „Brel“.
Jetzt werden wir für unsere Ausdauer entschädigt. Eine freundlich lächelnde Kellnerin nimmt unsere Bestellung auf. Wir sind begeistert: Schöner heißer Milchkaffee, ein gelungenes Omelett und Jaques Brel als Untermalung.
Während unseres kleinen Mahls bleiben wir die einzigen Gäste. Wir genießen die stille Melancholie eines Weihnachtsmorgens.
Kreuzberg an so einem Tag vor zehn Uhr? Keine Chance! Also auf nach Schöneberg. Zuversichtlich steuere ich die Maaßenstraße an. Aber das Café Berio schläft noch. Und auf der Ecke gegenüber lautet die Auskunft: „Speisen erst ab 10:00.“ So lange wollen wir nicht warten.
„Mal sehen, ob die Charlottenburger früher aufstehen.“ An der Baustelle Kempinski vorbei, erreichen wir den Savigny-Platz. Gleich hinter der S-Bahn-Brücke leuchtet etwas. Parkplätze gibt es um diese Zeit in Hülle und Fülle. Ein paar Schritte und wir stehen vor dem „Brel“.
Jetzt werden wir für unsere Ausdauer entschädigt. Eine freundlich lächelnde Kellnerin nimmt unsere Bestellung auf. Wir sind begeistert: Schöner heißer Milchkaffee, ein gelungenes Omelett und Jaques Brel als Untermalung.
Während unseres kleinen Mahls bleiben wir die einzigen Gäste. Wir genießen die stille Melancholie eines Weihnachtsmorgens.
neukoelln - 2005/12/27 14:57











