Das erste Mahl mit der Holden
Gestern bekoche ich meine Holde zum ersten Mal. Wir lassen die Sonne draußen scheinen; widmen uns ganz den lustvollen Tätigkeiten: Möhren putzen, Kartoffeln und Zwiebeln schälen, Petersilie waschen, Vogel würzen.
„Na, macht Dich das an?“, kommentiert sie das Füllen des Tieres.
„Nicht wirklich.“, sage ich und schiebe Trauben und Maronen in den Leib. „Ich träume nie von Hühnern - weder von lebenden, noch von toten.“
„Und das ist auch gut so.“ Sie steht jetzt dicht hinter mir, prüft mit der Hand meinen Erregungszustand.
„Wenn Du weiter so machst, bekomme ich das Vieh nachher nicht zu.“ Es fällt mir schwer, mich zu konzentrieren.
„Du machst das schon. Ganz entspannt bleiben.“ Sie greift etwas fester zu.
„Willst Du mich auf kaltes Geflügel konditionieren?“, frage ich.
„Nein.“, antwortet sie mit leisem Spott in der Stimme. „Nur mal schauen, ob Du Dich richtig auf mich freust.“
„Du weißt doch, daß Du einen guten Griff für mich hast.“ Endlich sitzen die Zahnstocher.
„Und wie lange braucht so ein Huhn?“, fragt sie nach.
„Mit Füllung knappe anderthalb Stunden.“, lautet meine Antwort.
„Dann haben wir ja reichlich Zeit.“ Sie läßt mich los. „Ich gehe schon mal zwei Türen weiter“.
Jetzt sehe ich zu, daß ich den Braten zügig in die Röhre bekomme.
Nachschrift: Beim Verzehr des Vogels merkt man, daß es sich lohnt, in gute Franzosen zu investieren.
„Na, macht Dich das an?“, kommentiert sie das Füllen des Tieres.
„Nicht wirklich.“, sage ich und schiebe Trauben und Maronen in den Leib. „Ich träume nie von Hühnern - weder von lebenden, noch von toten.“
„Und das ist auch gut so.“ Sie steht jetzt dicht hinter mir, prüft mit der Hand meinen Erregungszustand.
„Wenn Du weiter so machst, bekomme ich das Vieh nachher nicht zu.“ Es fällt mir schwer, mich zu konzentrieren.
„Du machst das schon. Ganz entspannt bleiben.“ Sie greift etwas fester zu.
„Willst Du mich auf kaltes Geflügel konditionieren?“, frage ich.
„Nein.“, antwortet sie mit leisem Spott in der Stimme. „Nur mal schauen, ob Du Dich richtig auf mich freust.“
„Du weißt doch, daß Du einen guten Griff für mich hast.“ Endlich sitzen die Zahnstocher.
„Und wie lange braucht so ein Huhn?“, fragt sie nach.
„Mit Füllung knappe anderthalb Stunden.“, lautet meine Antwort.
„Dann haben wir ja reichlich Zeit.“ Sie läßt mich los. „Ich gehe schon mal zwei Türen weiter“.
Jetzt sehe ich zu, daß ich den Braten zügig in die Röhre bekomme.
Nachschrift: Beim Verzehr des Vogels merkt man, daß es sich lohnt, in gute Franzosen zu investieren.
neukoelln - 2005/10/10 10:46












