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Mittwoch, 7. September 2005

Eine schöne Unbekannte

auf einem Neuköllner Hinterhof ist mir begegnet!

Geldquelle

Gestern Abend sitze ich mit einigen der üblichen Anwesenden mal draußen - vor der Trinkstelle. Wir beobachten das Geschehen auf der Kreuzung. Da ist eine Ampel. Den aufleuchtenden Lichtzeichen wird kaum Beachtung geschenkt. Wir räsonieren zunächst über den Gemütszustand der Anlage. Es muß deprimierend sein. „So’ne Ampel is ja ooch nur’n Mensch!“, sagt mein Banknachbar Micha.

Da wir alle immer knapp bei Kasse sind, stellen wir Überlegungen zur Aufbesserung der monetären Situation an. Als Ordnungshüter könnte man hier einiges an Einnahmen erzielen. Den Betrag für die Getränke des heutigen Abends hätten wir innerhalb von ein paar Minuten zusammen. Wieder preschen zwei Autos bei rot über die Kreuzung. Der „Normaltarif“ dafür beträgt 50 Euronen. Das täte uns doch allemal reichen. Da könnten wir glatt noch eine Lokalrunde schmeißen. Und hätten noch was übrig.

Mit ziemlich wirrem Blick fährt eine Radfahrerin an uns vorbei. „Was mag die wohl genommen haben?“, fragt mein Gegenüber. „Jedenfalls fährt sie schon zum dritten Mal hier vorbei.“, erklärt ihm sein Nachbar.

Für die Uniformen schlägt Micha schwarzes Leder vor. „Aber bitte nicht, wenn es so warm wie heute ist.“, erwidere ich. Ansonsten hat niemand Einwände.

Kann man als privater Verkehrsaufpasser eine „Ich-AG“ gründen?

Viva Neukölln

Neukölln kommt ins Fernsehen. Das pralle Leben. Beziehungsweise das, was sich die Autoren von VIVA darunter vorstellen. Im Format einer sogenannten Doku-Soap mit dem Titel "Unser Block" soll der Alltag von Neuköllner Jugendlichen dargestellt werden.

Auf die Inhalte und die Qualität möchte ich mich (noch) nicht einlassen. Mich interessiert zunächst, wer so etwas herstellt. Und bei VIVA wird man auf deren Internet-Seite schnell fündig. Neben reichlich Klingelton-Angeboten findet sich auch ein Informations-Angebot: VIVA BamS. Hier ködert der Axel-Springer-Verlag seine zukünftige Leserschaft. So stellt man sich gut informierte Boyz and Girlz vor. Einmal in der Woche die „Bild am Sonntag“ und man weiß Bescheid.
Ein Blick mit zwei Dimensionen!

Neuköllner Niveau

Icke

bin ein Mann von über Fünfzig, der immer noch keine Ruhe gibt.
Was von mir im Hauptstadtblog zu lesen ist.
Da lese ich gerne mit:

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Ich weiß nicht,...
Ich weiß nicht, werte Frau Croco, wie es um die...
neukoelln - 2009/10/16 11:00

Bildstelle

P9290050

Auf dem Nachttisch

Auf dem Plattenteller

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Zuletzt aktualisiert: 2009/11/28 10:52

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